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Eifelregio.net 10.08.2014 Genuss-, Geologie- und Geschichts- Tour von Steffeln nach Jünkerath Eine vergessene Römerstraße, Vulkane und Maare, Arnikawiesen, Waldeinsamkeit, fantastische Fernblicke, - all das und noch mehr entdecken wir auf unserer leichten 13 km-Wanderung von Steffeln nach Jünkerath! Römerstraße, Vulkane, Maare, Arnikawiesen, Waldeinsamkeit, Fernblicke, Wanderung, Steffeln, Jünkerath

Genuss-, Geologie- und Geschichts- Tour von Steffeln nach Jünkerath

Eine vergessene Römerstraße, Vulkane und Maare, Arnikawiesen, Waldeinsamkeit, fantastische Fernblicke, - all das und noch mehr entdecken wir auf unserer leichten 13 km-Wanderung von Steffeln nach Jünkerath! Genuss ist bei EIFELREGIO.NET natürlich auch immer dabei ...

... in diesem Falle empfehlen wir die genussvolle Einkehr gleich zu Beginn der Tour. Wir haben viel Zeit. Denn die Rückfahrt ist selbst mit der Bahn noch bis spät abends möglich. Wir haben zwei Varianten vorbereitet, die eine für die eher geologisch Interessierten, die andere für diejenigen, die an keltisch-römischen Spuren und Geschichte interessiert sind. Es geht zuerst mit dem Bus nach Steffeln.

Übrigens: Sie benutzen einen der beiden Busse, die tagsüber Steffeln erreichen und können nachvollziehen, warum die ländlichen Eifelkreise Spitzenplätze bei der KFZ-Dichte einnehmen: hier auf dem Land, kommen Sie ohne Auto nicht weit ... Und Steffeln hat Glück, weil es sogar auch morgens und abends per Bus erreichbar ist. Deshalb könnten wir die Wanderung auch umgekehrt laufen, doch fährt der Bus von Steffeln schon kurz nach 18 Uhr, so dass es nicht mehr zur Einkehr reicht.

Wegen der sehr frühen abendlichen Busabfahrtzeiten meinen wir: Genussvolle Einkehr in Steffeln ist auch VOR der Wanderung möglich.

Um die Schockstarre nach dem Essen zu überwinden, schlagen wir einfach eine kleine Ortsbesichtigung vor. Denn Steffeln hat einiges an Sehenswertem zu bieten.

Steffeln Kirche auf Tuffplateau Steffeln

Praktische Infos

Für die Anreise mit DB-Regio haben Sie ab Köln HBF Mo-Fr zwei Möglichkeiten:
1. Fahrt ab Köln HBF 10.21 an Lissendorf 11.49, Fußweg 200 m zur Schule, Bus 502 RMV ab Lissendorf Schule 12.15, an Steffeln Ort 12.32 Uhr
2. Fahrt ab Köln HBF 11:21 an Lissendorf 12.49, Fußweg 200 m zur Schule, Bus 502 RMV ab Lissendorf Schule 13.18, an Steffeln Ort 13.29 Uhr (Fronleichnam, 1.11., 24. und 31.12. sowie Rosenmontag kein Busverkehr, Fastnachtdienstag wie an schulfreien Tagen)
Autofahrer parken am Besten in Lissendorf nahe dem Bahnhof und erreichen abends nach der Wanderung den PKW wieder per DB-Regio ab Jünkerath!
Rückfahrt Jünkerath-Köln mit DB-Regio bis 19.13 Uhr stdl. und 19.45, 20.09, 22.17 Uhr
Zur Wanderung:
Länge: ca. 9,3 (Geschichtsvariante) bzw. 12,3 km (Geologievariante)

Dorfrundgang

Erst geht es zur Dorfkirche, die auf einem Palagonittuffplateau errichtet wurde. Es ist eine typische Eifeler Dorfkirche ohne große Besonderheiten. Doch von hier startet einmal jährlich eine Dankprozession auf dem Kreuzweg zur Kapelle »Auf Wahlhausen«, die die Steffeler 1946 aus Dankbarkeit für die relative Verschonung des Ortes während des 2. Weltkriegs gebaut haben. Hinter der Kirche steht das alte Pfarrhaus, dessen ältester Teil aus den Überresten der Steffelner Burg entstand. Die weithin angezeigte Vulkanakedemie Steffeln existiert nicht mehr - ein typischer »Schildbürgerstreich«.

Interessant ist der Palagonittuff des Steffelner Tuffrings, den hier eine vulkanische Explosion vor zig-Millionen Jahren hinterlassen hat. Der Palagonit-Tuff (festes aus Asche, Magma und Auswürflingen gebildetes vulkanisches Glas, das bei hoher Hitze und Wasserkontakt entsteht) wurde schon von den Römern abgebaut und bis nach Trier in römischen Feuerungsanlagen verwendet, da er sehr feuerfest ist. Bis in die Neuzeit wurde Steffelner Tuff als »Backofenstein« weithin verkauft. In Steffeln selbst sind ganze Häuser aus dem Tuff gehauen und wurde der Stein auch zu Bildstöcken oder Fenstergewänden benutzt. Da Steffeln zur Herrschaft Kronenburg gehörte, finden sich auch in Kronenburg viele Bausteine aus Steffelner Tuff z. B. an der Burg oder am Spitzbogen des mittleren Tors.

Wir steigen die Treppe an der Kirche wieder ins Dorf hinunter. Am Marienweg ist rechts ein (heute unbewohntes) Haus förmlich aus dem Tuff gehauen worden. Man erkennt gut: Steffeln entstand auf den römischen Steinbrüchen. Es sollen sogar noch verwitterte römische Grafitti erkennbar sein. An der Ecke zur Lindenstraße ist ein Stollen im Berg, der als natürlicher Keller diente.

Inzwischen sollten wir die Verdauungsmüdigkeit überwunden haben. Nun müssen wir uns entscheiden: Geologie oder Antike!

3g-Tour Steffeln: Karte © Geobasis NRW

Variante für die geologisch Interessierten

Für die Geologen geht es hoch zum Vulkangarten im Steffelnkopf. Der Weg führt durch die Bohnengasse und Waldstraße. Rechts vom Weg kann man sehr schön die Buntsandsteinlagen erkennen. Denn Steffeln liegt am westlichsten Rand der Eifeler Nord-Süd-Zone im Gebiet des Unteren und Mittleren Buntsandsteins der Trias. Der Buntsandstein wurde hier in Steffeln vielfach durch mehrere Vulkane durchschossen, dabei teils thermisch umgewandelt oder großflächig von vulkanischen Schichten überlagert - ein offenes Bilderbuch der Erdgechichte!

Steffeln Vulkangarten Steffeln Vulkangarten Detail
Vulkangarten

Nun geht es links über den Vulkan-Pfad/Josef-Schramm-Weg zum Eingang des Vulkangartens. Regelmäßige Führungen veranstaltet der Eifelverein Steffeln (3 €, Familie 7,50 €, Kinder 1,50 €, Apr.-Okt. Mi 14.00 Uhr, Treffpunkt Dorfgemeinschaftshaus gegenüber der Kirche, sonst auf Anfrage Tel. 06593 85 08 bzw. 85 06). Der Vulkangarten ist ein aufgelassener Steinbruch der Vulkane des Steffelnkopfes, in dem an zahlreichen Aufschlußpunkten die Geschichte des Vulkansystems Steffelnkopf und viele vulkanische Erscheinungen erfahrbar werden. Eine Tafel am Eingang erläutert das Ganze.

Wir können die ehemalige Schlotwand betrachten, sehen die Auswirkungen der phreatomagmatischen Explosion, bei der im Kontakt von Magma und Wasser in Sekundenbruchteilen gigantische Kräfte freiwurden. Denn das Wasser dehnte sich blitzschnell auf das Tausendfache aus, riß dabei einen tiefen Krater aus dem Deckgestein und schleuderte die zertrümmerten Gesteine samt Wasserdampf in einer Riesen-Druckwelle heraus. Wir sehen die Schweißschlacken der nachfolgenden strombolianischen Ausbruchsphasen und erfahren über die Nutzung der vulkanischen Gesteine durch die Menschen.

Man braucht zum Besuch mindestens eine gute Stunde. Dann verlassen wir den Vulkangarten über den Parkplatz.

Steffeln Vulkangarten Römerhof Steffeln
Römische Villa

Vom Parkplatz des Vulkangartens erblicken wir nördlich im Tal den Römerhof. Sein Name erinnert an die in der Nähe »gefundene« Römervilla: 1913 befuhr ein Landwirt mit dem Pferdegespann seinen Acker, da versank er plötzlich mitsamt Pferd und Pflug im Erdboden. Er war in den Keller der dort im Boden ruhenden römischen villa rustica eingebrochen!

Trockenmaar »Laach«

Die Wiesen des Römerhofes liegen in einer auffälligen halbrunden Senke. Die sog. »Laach« ist das Trockenmaar von einem der Steffelnkopf-Vulkane. Weil an Maaren meist ausgezeichnetes natürlich gefiltertes Wasser zu finden ist, hat die Gemeinde Steffeln am Nordrand der Laach einen Brunnen zur Wasserversorgung gebaut.

Steffeln Wegkreuz Auf Stockerhüh Steffeln Weinstraße

Wir gehen die K 52 etwa 150 m links und biegen rechts am Wegkreuz »Auf Stockerhüh« in einen geteerten Feldweg (Ortsweg 3 des Eifelvereins) ein.

Weinstraße

Der ist aber beileibe kein »normaler« Wirtschaftsweg, sondern war jahrhundertelang die wichtigste Fernstraße durch die Eifel! Seit dem Ende des Mittelalters wurde dieser unter dem Namen »Weinstraße« bekannte Weg von Koblenz nach Lüttich über Malmedy als Handelsweg genutzt, um die hohen Rheinzölle zu umgehen. Hier ächzten tagein, tagaus die schwerbeladenen Karren mit allen nur denkbaren Waren den Berg hoch oder mit quietschenden Bremsen herunter ...

Wir folgen der Weinstraße ca. 1 km bis zur spitzwinkligen Kreuzung mit dem Teerweg zum Sonnenhof, den wir überqueren.

Feldweg Steffeln

Wir gehen einen Feldweg, der auf ein Wäldchen zuführt und dort rechts als Wiesenweg den Berg hinuntergeht, bis wir links in einen anderen Feldweg einbiegen und den Tieferbach und die L 24 zu einem Parkplatz hin queren.

Wiesenweg Steffeln

Wir gehen den Parkplatz rechts, um am Tuffgrotten-Bildstock »Im Bereslauch« links den Waldweg bergauf zu gehen, bis wir nach knapp 1 km den Vulkanpfad/Josef-Schramm-Weg des Eifelvereins und damit die Variante der Antikenfreunde erreichen. Hier oben gehen wir nur noch auf Klerfer Schichten aus Tonschiefern und Sandsteinen, die das Grundgestein der devonischen Eifel bilden.

Tuffbildstock Steffeln

Variante für Antiken- und Geschichtsfreunde

Wüstung Wahlhausen

Die Antiken- und Geschichtsfreunde starten an der Kirche in Steffeln und folgen zunächst dem Kreuzweg bis zur Kapelle Wahlhausen. Hier oben gab es einmal einen gleichnamigen Ort, der aber wüst gefallen ist. In der Antike könnte an diesem Platz eine Warte gestanden haben, denn wenige hundert Meter westlich verlief ein Zweig der Agrippastraße, d. h. der Römerstraße Trier-Kön/Neuss. Sie soll durch Lehnerath geführt haben, wo nördlich des Dorfes noch heute im Luftbild deutliche Spuren im Acker erkennbar sind (☞Lehnerath: Spuren einer Römerstraße).

An der Kapelle befindet sich ein Aussichtspunkt mit besten Ausblicken in die Kalk-, Hoch- und Vulkaneifel.

Von der Kapelle Auf Wahlhausen bietet ein Eifelblick gigantische Perspektiven
Heidenkopf

Von der Kapelle gehen wir zum Fahrweg, dem wir 400 m links bis zu einer Kreuzung folgen, an der ein Kreuz mit der Aufschrift »Im Kreuz ist Heil« steht. Wir biegen rechts den Berg hoch und stossen nach 200 m auf den Heidenkopf. Hier wurden urnenfelderzeitliche und keltische Überreste entdeckt. Der Teerweg biegt rechts ab. Wir betrachten kurz das links liegende größere Brennessel/Dornengebüsch.

Römerstraße im Dornengebüsch

Könnte man noch wie vor 10 Jahren hier links hineingehen und dem hier beginnenden wallartigen Waldweg folgen, der die Richtung des vom Lehnerather Kreuz herkommenden Teerwegs fortsetzt, würde man sich definitiv auf historischem Boden bewegen. Leider wird dieser historisch bedeutsame Waldweg seit einiger Zeit nicht mehr freigeschnitten. Und so ist es hier, wie so oft bei antiken Altertümern in der Eifel: sie werden im besten Fall dem Überwuchern durch Dornengestrüpp preisgegeben. Eine Besichtigung ist dann nicht mehr möglich.

Dieser, heute von Dornen, Büschen und Brennnesseln überwucherte Wall ist in Wahrheit wohl eine Altstraße aus antiker Zeit. Vermutlich ist er sogar die eigentliche Agrippastraße Trier-Köln (Oberstlieutenant Schmidt, Bonner Jahrbücher 31, 1861, S. 38: »Sie ging ... in der Richtung gegen Stefflen, und von da durch den Lissendorfer Wald, wo sie noch erhalten ist ...«). Dafür spricht einiges, z. B. die Nutzung durch Kaiser Lothar I. Die Altstraße ist in den Liegenschaftskarten noch als Flurstück eingezeichnet, liegt aber meist neben den modernen Waldwegen oder wird von diesen gekreuzt.

Der moderne Vulkan-Pfad umgeht die dornenüberwucherte Agrippastraße am Steffelner Heidenkopf

Statt dem überwucherten Wall folgen wir schräg links dem Vulkanpfad/Josef-Schramm-Weg des Eifelvereins, der das überwucherte Römerstraßenstück umgeht, dann aber - hurra - nach 400 m tatsächlich auf die antike Trier-Kölner-Agrippastraße einbiegt und ein paar hundert Meter auf ihr verläuft, bis von links der geschotterten Forstweg (Ortsweg 3 EV) auftaucht, in den wir einbiegen. Die Römerstraße liegt nun als deutlich sichtbarer Wall und Graben rechts von uns und begleitet uns 300 m.

Übrigens: genau auf diesem Abschnitt der Altstraße verlief zur französischen Zeit die Grenze zwischen den beiden Departements Ourthe mit Hauptstadt Lüttich, zu dem Steffeln, Schüller und Kronenburg gehörten und dem Saardepartement mit dem Canton de Lissendorf, zu dem auch Auel, Lehnerath und Gönnersdorf gehörten.

Gemeinsam nach Sconilare (Schüller) und Egorigium (Jünkerath)

Nun kommt von links der Weg, den die Geologieinteressierten vom Vukangarten hoch gekommen sind. Von jetzt an gehen wir gemeinsam den Hauptwanderweg weiter Richtung Schüller (Stadkyll, Steinbüchel, Sieben-Wege). Vorher ist aber an der Bank eine kleine Rast angebracht.

Wegweiser Steffeln Verlief hier die Via Agrippa?

Es wäre von hier möglich, bis fast zum Mottenberg auch der Agrippa-Straße zu folgen, die als Waldweg fast immer geradeaus führt und mehrfach vom modernen, gewundenen Weg gekreuzt wird. Allerdings gibt es immer wieder unbequeme Passagen. Wir gehen deshalb auf dem modernen Weg. Nach ca. 1 km, auf der Höhe 603 m in der Nähe des sog. »Hundesteins« (ein Gedenkstein für den treuen Hund eines Jägers), zweigt sogar eine weitere antike Straße nach Nordwesten Richtung Kronenburg ab.

Mottenberg

Wir folgen weiter dem Hauptweg nach Schüller und kommen am Mottenberg vorbei. Der heißt auch »Siebenwege«, weil dort sieben Wege zusammentreffen. Es ist denkbar, dass am Mottenberg tatsächlich eine sog. Motte stand, eine Turmhügelburg nach normannischem Vorbild. Denn in Schüller befand sich eine merowingisch-karolingische Pfalz, ein Königshof namens Sconilare, in der 855 eine folgenreiche Urkunde ausgestellt wurde (Fälschlich Teilung von Prüm genannt).

Kaiserpfalz Schüller - Wiege Lothringens

Kaiser Lothar I. teilte hier auf dem Rückweg von einer Reise todkrank das Reich unter seine drei Söhne auf. Geschichtsträchtiger Boden also: In Schüller entstand Lotharingien, mithin das spätere Herzogtum Lothringen! Und heute liegt Schüller am Rande der sog. »Großregion« SaarLorLux, die wenige Kilometer weiter an der Grenze zu NRW endet, obwohl Schüller doch in ihrem Herzen liegen sollte! In jedem Fall ist der Weg, den wir gehen, eine Altstraße, auf der der sieche Kaiser wahrscheinlich nach Prüm fuhr, wo er Mönch wurde und wenige Tage später starb.

Eifelblick Steinbüchel
Schueller im Hintergrund Aremberg

Kurz hinter dem Mottenberg Richtung Schüller passieren wir ein idyllisches modernes »Marterl«, ein Marienbildstock mit einer kleinen Bank in einem hainartigen Umfeld. Lag hier der Königshof Schüller? Kaum sind wir aus dem Wald, geht es links (Markierung Vulkanpfad bzw.
Josef-Schramm-Weg des Eifelvereins) zum Eifelblick Steinbüchel mit sagenhaftem Ausblick über die Vulkaneifel. Am Steinbüchel gibt es ausgedehnte Arnikawiesen im Naturschutzgebiet. Dort wächst auch die seltene Bärwurz. Am Wegkreuz wenden wir uns rechts und gelangen am Sportplatz vorbei zur großen Linde und in den Ort Schüller. Den durchqueren wir bis zur Straße »Hinter der Kirche«, biegen rechts ein, dann zweimal halb links und steil geradeaus den Berg hinunter nach Jünkerath. Am Fernsehladen queren wir die Bundesstraße und gelangen über den Weg »Römerwall« zum Eisenmuseum, das an die jahrtausendealte Verhüttungstradition Jünkeraths anknüpft.

Römerkastell Egorigium (Jünkerath)

Eigentlicher Namensgeber dieser Straße ist aber das hier in der Antike gelegene Römerkastell Icorigium/Egorigium, an das aber nur noch ein paar Trümmerblöcke relativ lieblos dahingeworfen, erinnern sollen: Beispiel Jünkerath. Hier geht es links entlang der Bahn noch gut 500 m bis zum Bahnhof.

3g-Tour Steffeln: Höhen

3G-Tour Steffeln-Jünkerath: GPX-Track-Download

Genussvolle Einkehr in Steffeln

Gleich zwei Dorfwirtschaften hat Steffeln zu bieten. Die eine hat sich zu einem ambitionierten Feinschmecker-Landgasthof entwickelt, die andere richtet sich mehr an der gutbürgerlichen Dorfgasthofstradition aus.

Wanderer haben also die Wahl. Wir jedenfalls haben schlicht keine Präferenzen: Lecker gekocht wird bei beiden und wir fühlen uns bei beiden wohl und gut bedient. Schauen Sie selbst, welchem Stil und Angebot Sie den Vorzug geben.

Gastwirtschaft Sünnen

Traditionsreicher Familienbetrieb. Typische Dorfkneipe mit leckerer Hausmannskost. Gut auch für die unkomplizierte Einkehr auf ein (Feierabend)bier. Beliebter Treff für Wanderer, Bürger und Vereine.

Probieren Sie die Eifeler Kartoffelsuppe, das Zwiebel-Rumpsteak oder das Schweinrückensteak mit Pfefferrahmsauce. Beliebt bei allen sind auch die Pizzen, - die gibt es wie alle Gerichte auch zum Mitnehmen. Nachmittags bewährt für Kaffee, Tee, Kuchen und Eis.

Brunnenstraße 3, 54597 Steffeln, Tel. 06593 85 10, www.gastwirtschaft-suennen.de, Mo Ruhetag, Warme Küche 12-14 und 18-22 Uhr.

Vulkanhotel Steffelberg

Die Gratwanderung zwischen traditionellem Dorfgasthaus und modernem Schick gelingt dem alteingessenen ›Steffelberg‹ ganz gut. Ein deftiges Schnitzel ist hier ebenso zu bekommen wie ungewöhnliche Kreationen, die nicht jeder kennt.

In der Wildsaison zum Beispiel Hirschbraten mit einer Kräutersoße Typ Lakritz oder Tannenspitzensenf (ca. 16–18 €). Wild und vegetarisch geht auch: Mit einem Vogelmiere-Süppchen (5,90 €) vorneweg und danach Addis Döppekooche. Der typisch Eifler Kartoffelauflauf wird als Hauptgericht mit Pilzen, Ziegenkäse und süßsaurer Soße serviert (ca. 11 €). Viele Zutaten stammen direkt aus der Natur oder von ausgesuchten Lieferanten in der Eifel, darunter Eifler Landbier und Apfelsäfte von Streuobstwiesen. Das Vulkanhotel bietet außerdem Zimmer (62–74 €/DZ) sowie Events wie Kochkurse und Kräuterworkshops.

Hochstr. 7, 54597 Steffeln, Tel. 06593 85 06, www.vulkanhotel.de, Di Ruhetag, Mi–Mo Küche 12–14, 18–21.30 Uhr, jeden letzten So im Monat Brunchbuffet 11–14 Uhr (Voranmeldung erwünscht) 18€/Person, å la carte 11–23 €

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